Wirbelsäule: neurochirugische Expertise von Dr. Dirk Schaefer

Vorteile der minimal-invasiven Chirurgie, wenn doch operiert werden muss

Darstellung der Wirbelsäule

©SignElements

Bei Erkrankungen der Wirbelsäule steht die konservative Behandlung immer an erster Stelle. Aber was, wenn die Therapie nicht anschlägt? Oder sich gar neurologische Ausfälle einstellen? Dann sollte ein erfahrener Wirbelsäulen- bzw. Neurochirurg hinzugezogen werden.

Wirbelsäule: Bandscheibenvorfall & Co.

Bandscheibenvorfall, Wirbelbrüche, Entzündungen oder chronisches Schmerzsyndrom: Das Spektrum bei Erkrankungen der Wirbelsäule ist breit. Allen gemeinsam ist, dass damit eine erhebliche Einschränkung der Beweglichkeit, Schmerzen und so auch ein Verlust von Lebensqualität einhergehen.

Bei vier von fünf Deutschen entwickelt sich mindestens einmal im Leben ein Bandscheibenvorfall, womit dieser die Liste der Erkrankungen der Wirbelsäule anführt. Die Bandscheiben liegen wie Stoßdämpfer zwischen den einzelnen Wirbeln. Sie stützen jede Bewegung und müssen enormem Druck standhalten. Mit den Jahren verlieren sie jedoch an Elastizität. Damit sind Verschleiß und Abnutzung in aller Regel vorprogrammiert.

Konservative Behandlung hat Vorrang

Vorrang vor einer Operation hat bei Erkrankungen der Wirbelsäulen grundsätzlich zunächst die konservative Behandlung. Dazu zählen unter anderem manuelle und Chirotherapie sowie Physiotherapie.

Vielfach wird bereits frühzeitig auch eine radiologische Diagnostik in Form von Nativ-Röntgen oder MRT eingeleitet, um das Ausmaß einordnen zu können.

Bringt die konservative Therapie jedoch nicht den gewünschten Erfolg oder stellen sich gar neurologische Ausfälle ein, die auch die Berufsfähigkeit beeinträchtigen, sollte ein erfahrener Wirbelsäulen- bzw. Neurochirurg in das Therapiekonzept eingebunden werden.

Expertise von Chefarzt Dr. Dirk Schaefer

Dr. Dirk Schaefer, assoziierter Spezialist Prävent CentrumIm Prävent Centrum setzt man hier auf die Expertise von Dr. Dirk Schaefer, der dienstags und donnerstags abends vor Ort ist. Er untersucht und berät Patienten mit therapieresistenten Beschwerden an der Wirbelsäule und beurteilt die individuelle Gesamtsituation aufgrund der Röntgen- oder MRT Bilder.

Dr. Dirk Schaefer ist Facharzt für Neurochirurgie mit der Zusatzbezeichnung Intensivmedizin. Er ist Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie und periphere Nervenchirurgie am St. Christophorus Krankenhaus Werne.

Seit 2005 liegt sein Schwerpunkt im Bereich der wirbelsäulenchirurgischen Eingriffe und der stationär konservativen Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule.

Eingriffe an der Wirbelsäule so klein wie möglich halten

Um einen notwendigen Eingriff so klein wie möglich zu halten, setzt Dr. Dirk Schaefer in seiner Abteilung auf ein abgestuftes Behandlungsschema.

Neben konservativer Therapie und Infiltrationen kann oftmals eine so genannte Facettendenervation zu Beschwerdefreiheit führen. Dabei wird der Nerv, der den Schmerz weiterleitet, der an den kleinen Wirbelgelenken (Facetten) entsteht, verödet. So wird die Schmerzleitung unterbrochen.

Auch bei Bandscheibenvorfällen, die chirurgisch versorgt werden müssen, wird der minimal-invasiven Chirurgie (Schlüsselloch-Chirurgie) Vorrang vor offenen Operationen eingeräumt.

Dies hat für Patienten unter anderem den Vorteil, dass bei mittleren Eingriffen eine Entlassung aus der Klinik meist schon nach zwei bis drei Tagen erfolgen kann.

Zertifiziertes Wirbelsäulenzentrum

St. Christopherus Krankenhaus Werne, Dr. Schaefer Chefarzt, assoziierter Spezialist Prävent Centrum

©St. Christophorus Krankenhaus Werne

Die Abteilung Wirbelsäulenchirurgie des St. Christophorus Krankenhauses wurde Ende 2018 als Wirbelsäulenzentrum der Deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie (DGW) zertifiziert.

Bereits 2008/2009 belegte sie im Klinik-Führer Rhein-Ruhr einen der ersten Plätze, vor allem in Bezug auf die Patientenzufriedenheit mit Ärzten und Pflegepersonal.